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Theme gewechselt

Wie offensichtlich: Ich habe mein WordPress Theme gewechselt. Aus dem sachlichen, und mir lange Zeit treu ergebenen The Journalist wurde jetzt das Theme Koi gewählt.

Ein klarer Rückschritt ist es, wenn man sich nicht verändern kann. Daher ist es wichtig, dass die Änderung nicht zu drastisch umgesetzt wird und eine Verbesserung der Seite mit sich bringt. Demzufolge ist es mir bei der Wahl des Themes schwer gefallen, den ich habe einige Kriterien die erfüllt werden müssen:

  1. Zweispaltiges Layout
  2. Lesbarkeit, d.h. Schriftart im Mengentext = Serifenschrift
  3. Harmonische Farbwahl
  4. Eigene Widgets konfigurierbar

Bericht: Betrüger entlarven #3

Und der nächste Faker meldete sich, diesmal ein gewisser Chen John (chen_john@rocketmail.com) aus den U.K. Ganz schüchtern fragte er nur:

Haben sie noch Artikel zu Verkauf?

Worauf ich ihm antwortete:

Ich haben noch!

Was dann eben zurückkam, wurde von mir prompt mit einer Bestätigung, dass er doch Faker sei, beantwortet. Aber selbst lesen:

Hallo,
Vielen Dank für Ihre Antwort.

Wie viel wollen Sie das artikel, für mich zu verkaufen mit dem Versand
durch DHL in Großbritannien.
Bitte senden Sie Ihre Account-Informationen, so kann ich Sie durch
Banküberweisung zahlen.

Das ist meine Adresse unten
Name-Sam Morgan
Address-62 Ceri Road, Townhill
City-Swansea
Country-UK
PLZ SA1 6LR

In der Hoffnung, bald von Ihnen zu lesen.
Regards,
Chen..

Was lernen wir hieraus:
Ebay-Kleinanzeigen ist vielleicht ganz nützlich für eine gewisse Sparte an Anzeigen (Dienstleistungen, non-materielle Waren), aber für technische Produkte ist es nicht sehr tauglich. Nicht nur, dass man richtig dreist im Preis gedrückt wird, die Fakerquote ist doch sehr hoch. Ich werde wohl wieder zum kostenpflichtigen, klassischen Ebay wechseln – da hat man eine weitaus höhere Garantie, ehrliche Käufer zu finden.

Bericht: Betrüger entlarven #2

Nachdem ich also Mrs. Christain Wanda zurückgeschrieben habe (wollte die Frachtkosten der DHL erfahren) und ich eben nur den Online-Rechner nannte, aber keine genaues Porto kam das zurück:

Hello,

 Thanks for the mail....I will pay you 700Eur for the cost of the
camera and the shipment cost so all i want you to give me your full
bank details so that i can go and make the payment of the item ok.

Da wird man aber extrem aufmerksam. Bietet doch 50 Euro zusätzlich für den Versand an. Spätestens jetzt wird aus Misstrauen Verständnis, und aus Verständnis Erkenntnis. Schlussfolgerung: 100% Betrüger

Eigentlich habe ich jetzt einen Fehler gemacht, ich hätte ruhig bleiben können und fiktive Daten zurücksenden können – um das Spiel mal auszureizen. Nachgelesen habe ich das diese Art von Betrügern dann nur auf eine funktionierende IBAN/BIC überprüfen. Stimmt diese wird ein gefälscher Zahlungsvorgang zugesendet, der bestätigen soll, dass das Geld auf das Konto überwiesen wurde; bzw. auf einem Treuhandkonto lagert und bei eintreffen der Ware überwiesen wird. Wenn man zwei Sachen im Netz wissen sollte sind es:

  1. Immer misstrauisch sein
  2. Nicht auf Treuhand-Deals einlassen

Ich schrieb also zurück, vonwegen Faker, bla bla bla…erwähnte noch das schlechte Englisch, und seitdem kam nix mehr zurück. Schade, dass solche Leute wohl relativ leicht unbestraft davon kommen werden und man keine Anlaufstelle zur Polizei (ggf. in USA?) hat.

Bericht: Betrüger entlarven #1

Heute mal ein anderes Thema. Neulich stellte ich bei den Kleinanzeigen von der elektronischen Bucht meine alte Spiegelreflexkamera (EOS 350D Kit + Zubehör rein). Bewusst im Preis auf 320 Euro VB, sodass man sich ggf. bei Interesse so bei 300 Euro einigen könnte.

Der erste Interessent, ein Rentner (Betriebswirt), Google hab ihn seelig, wollte mich richtig über den Tisch ziehen und für 250 Euro ausnehmen. Dankend abgelehnt.

Die zweite E-Mail bekam ich von einer sehr lustigen Adresse, vEGQbRIfFxgdpRhy@spammailbox.microalex.org.ru mit der aussagekräftigen Nachricht:

Ich will ihren Artikel kaufen

Viel zu spät realisierte ich wohl einen möglicherweise E-Mail Crawler der gezielt Kleinanzeigen mit diesem Text anschreibt und auf eine Rückantwort hofft, durch diese erhält er nämlich wie in meinem Fall auf meine Antwort noch meine E-Mail Adresse die er nun spammen könnte. Alternativ könnte ich mich auch irren und es handelt sich hierbei um eine explizit angelegte E-Mail Adresse die zum Schutz vor Spam fungiert.

Die dritte E-Mail kam dann nach der Mittagspause, aus der USA in mein Postfach. Suspekt? Lest selbst:
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