Gedanken zum Pfingstsonntag
24 Mai 2010 Hinterlasse einen Kommentar
in Querbeet
Hypothese: Ist es nicht so, dass Krieg und Frieden unsere Welt im Gleichgewicht halten?
Es könnte niemals nur Frieden existieren – das Universum besteht aus Chaos, die Welt besteht aus Chaos, die Menschen sind Teilchen in diesem Chaos, wer sagt das diese sich ordnen könnten. Jeder hat seinen Individualismus, das ist gut so, dass muss so sein.
Negativ gesehen, aus was besteht den eigentlich “unsere” Welt?
Egoismus, Bösheit, Intrigen, Prostitution, Drogen, Gewalt, Gier nach Macht und Geld,…
Zugfahren ist…
21 Mai 2010 Hinterlasse einen Kommentar
Zugfahren ist eine Reise in seine Persönlichkeit. Zu seinen Problemen des Alltags. Und irgendwie schafft man es doch, an ein Ende zu kommen. Sei es nur um körperlich auszusteigen, wenn die Geschwindigkeit auf null gekommen ist, wie man selbst, wenn man sich in seinem kleinen Reisedelirium befindet. Kam mir grad so spontan, dass man sich beim Zugfahren mit sich selbst beschäftigt – eigentlich immer. Man ist gefangen, in einen Umfeld voll fremder Leute, in einer Welt oder besser gesagt in einer Gesellschaft die voll Untoleranz und Unfreundlichkeit nicht mehr kann. Dazu kommt, dieser Raum ist nur für diesen Zweck des Transportes konzipiert – keiner dieser Designer und Ingenieure dachte daran den Benutzer einzubeziehen. Schlussfolgerung: Um sich abzulenken, nicht andauernd nervös durch die Gegend zu Starren um den Blickkontakt mit den anderen Mitmenschen zu vermeiden werden meistens die Augen geschlossen. Dann wird sich mit Musik beschallt oder ein Buch gelesen, am besten gleichzeitig um alle Sinne zu überfordern, man versinkt in einen Schlummerzustand und wird durch die Landschaft geschossen.
Zugfahren ist Selbstreflektion. Man denkt an die Zukunft, malt sich innerlich schöne Pläne zurecht, denkt sich verrückte Phantasien aus, und jedesmal wenn man wartend am Gleisbett steht und beobachtet wie das Eisenrad auf der Schiene rollt überlegt man sich den Kopf auf die selbige zu legen um zwar ekelhaft aber immerhin schnell zerquetscht zu werden.
Zugfahren ist anstrengend. Jeder der eine 40h Woche hat und am Freitag den Weg in ein anderes Domizil anstrebt kann mir zustimmen, gerade wenn man länger unterwegs ist wird es schnell zur Qual. Irgendwann, möchte man keine EU-Mitbürger mehr neben sich haben die mit ihren Familien lautstark telefonieren, verwöhnten Kinderlärm gepaart mit aktuellem Fastfood, Bier und Slang (“Weil es so unglaublich cool ist”) oder diese unglaublich nervigen Kleinkinder die meinen an jedem Eck zwar süß aussehen zu müssen aber auch verdammt nervig sein können. Gott, wie ich Kleinkinder hasse! Und Kinder erst. Verdammte neumodische Elterngeneration die ohne Disziplin, Wertvermittlung und Ruhe erzieht. Natürlich wird es so selbstständig, aber auf was für Kosten?
Depressive Regenwolken stehen am Himmel, eine Hoffnung fehlt bei dem Wetter. Warum assoziieren wir eigentlich Gefühlszustand mit Wetter? Es ist doch schwachsinnig diese Ansichten: “Wenn das Wetter schlecht ist, geht es mir nicht gut”. Scheisse! Wer sagtn das… Fahr doch mitm Zug weg, möchte man als Tipp geben.
Zugfahren ist Befreiung. Wo kann man sich so gut bei seinen Gedankenspaziergängen beschäftigen wie dort. Man ist gezwungen irgendwas zu machen, der Mensch kennt keinen Stillstand. Es ist wunderbar, wäre da nicht die Zeit. Abhängig vom aktuellen Beschäftigungsgebiet ist diese Konstante dann doch eher eine Variable. Zeit ist nicht definiert, kann nicht definiert sein und ergibt sich einfach aus einer haltlosen Annahme, einem System das dir sagt: Das ist die Zeit. Friss oder stirb! Aber darüber zu schreiben würde jetzt wirklich lange dauern
Zugfahren ist eine Reise, eine Reise durch Zeit und Raum. Vergänglichkeit zeichnet sich hier ebenso ab, wie das unmittelbar zu Erlebende.
Nächtliche Impression
18 Mai 2010 Hinterlasse einen Kommentar
Irgendwann zwischen eins und halb zwei, tief im Schlaf, wird man aus selbigem gerissen. Die Weckmethode ist unsaft, hat man gerade nach einer vorabendlichen Kotzattacke endlich sich in den verdienten Erholungsschlaf verabschiedet (=in der Form das man halb komatös auf dem Bett liegt), so werden die fiebrigen Träume durch ein lautes: “Und noch einen für den Busfahrer-er-er-er” unterbrochen.
Erster Gedanke: Scheisse was geht hier ab?
Nach einigen Lauschern in der Dunkelheit wird klar, in der Küche meiner WG – die sich ein Stock über meinem Domizil befindet – geht gerade eine kleine Party. Und da ich jetzt eh wach bin, also mal schön im Schlafdress nach oben geschlappt.
Willkommen, hallo hallo, dich kenn ich doch! Schnell wird man eingeladen, nachdem man allerdings stocknüchtern ist, auf eine wilde Zaziki auf Fladenbrot Fressorgie! Bier und andere Umdrehungen gibt es keine, man erfährt es wurde schon bei irgend einem Helferfest ordentlich vorgeglüht. Nach einem Stück Fladenbrot mit großzügig Zaziki drauf, möglicherweise bereue ich das schon morgen, verabschiede ich mich wieder aus meiner kleinen Schnorrerlaune und lass mich dann unten angekommen wieder von meinem Fernseh bestrahlen. Um diese Uhrzeit kommt sogar mal Musik… anstatt Handywerbung!
Man sollte diese Gepflogenheit beibehalten, nachts so spät zusammenkommen um dann irgendwas in sich reinfressen!
03 Mai 2010 Hinterlasse einen Kommentar
in Allgemein
Zur Zeit
09 Mar 2010 Hinterlasse einen Kommentar
in DHBW-Mosbach
Es fehlen Neuigkeiten, aber zur Zeit gibt es wirklich nichts neues. Oder gerade, weil es doch soviel gibt, gibt es nix. Wie auch immer, es gibt zwar was, aber ob das lesenswert ist, weis man natürlich nicht.
Dann erzähle ich einfach mal ein bisschen?
Der letze, abgestandene Schluck Cola wurde gerade vernichtet – nebenher läuft Timbaland feat. Jojo mit “Lose Control” und das kommt ganz gut rein
Heute dann in meiner Fritz.Box auf DYNDNS umgestellt, weil wir für unseren Animationsfilm in Grafikprogrammierung einen Cinema4D NET Render Server brauchen. Läuft auch alles soweit stabil, vielleicht setze ich mir eine sichere Web-Umgebung noch auf, dann kann ich euch beizeiten die Adresse von meinem lokalen Server mitteilen. Dann sollte ich mich noch in JBoss SEAM einarbeitet, muss darüber eine Präsentation vorbereitet und halten – komplexes Themengebiet, zwar läuft schon alles auf meinem Laptop jedoch versuche ich gerade die Beispiele “online” zu bekommen. Für HCI sollte ich dann auch noch eine engl. Studie über das Design von Sitemaps exzerpieren, in Deutsch dann aber. Ach, und unsere Typo³-Extension soll natürlich nach dem neuen MVC-Paradigma (vom kommenden Typo³ 5.0 – teilweise schon ab 4.2 implementiert) auf Extbase/Fluid Standard aufbauen. Knackpunkt an der Sache: Es gibt schon alle Extensions die wir benötigen, nur diese müssen jetzt miteinander interagieren können!
Frühlingserwachen
03 Mar 2010 Hinterlasse einen Kommentar
in DHBW-Mosbach
Wenn nach einem kalten Winter solangsam die Sonne sich wieder zeigt, wird einem bewusst dass der Frühling kommt. Zwar ist die Sonne kein Indiz dafür, dass es wieder warm wird aber man freut sich trotzdem, ist guter Laune und startet einfach gut in den Tag hinein.
Aber ich möchte gar nicht über etwaiges Wetterempfinden meinerseits reden, sondern einfach eine Rückmeldung an den Blog und die Leserschaft geben – falls ich überhaupt noch ein kleines Auditorium habe. (Ausgeschlossen alle diejenigen von denen ich weis sie lesen hier regelmäßig oder bekommen Beiträge als E-Mail Update)
Da die Freizeit zur Zeit knapp bemessen ist, weil das Semester wieder mit vielen Projekten einhergeht wollte ich nur noch unseren Dokumentarfilm hier promoten. Entstanden ist er im Rahmen der Vorlesung “Audiovisuelle Gestaltung” im Zeitraum 10.02.2010 – 17.02.2010. Der Film hat den Titel: Heute schon gelacht? – Heidelberger Lachclub und hat einen Abend lang die Lachrunde begleitet. Schaut doch einfach mal rein…
Annahme
28 Jan 2010 Hinterlasse einen Kommentar
in Erkenntnisse
Woher wissen wir eigentlich, dass die Welt nicht stumm ist. Das wir als Menschen gar nicht reden, sondern uns das alles in Gedanken nur vorstellen. Das der Gegenüber gar nicht eine Stimme von sich gibt wenn er die Lippen zum Sprechen benutzt, sondern sie so formt das unser Verstand daraus eine Botschaft erstellt.
Und dann frägt man sich, wodurch kommen eigentlich Missverständnisse zustande? Demzufolge sind wir selbst dafür verantwortlich was wir hören wollen. Hören ist hierbei das falsche Wort, nennen wir es sich selbst erstellen. Wir erstellen uns selbst eine mögliche Antwort in der Stummen-Kommunikation.